Nach 1:6 in Oldenburg folgt 6:1 in Altena
Trotz der ersten Niederlage in der aktuellen Saison verlief die Auswärtstour des TTC 1957 Lampertheim erfolgreich. Wie schon vorausgesehen kassierten die Spargelstädter am vergangenen Samstag gegen den Favoriten der Dritten Tischtennis-Bundesliga Nord ihre erste Saisonpleite. Mit 1:6 unterlag der TTC beim Oldenburger TB. Am Tag darauf lief es beim TTC Altena dagegen deutlich besser. Durch einen 6:1-Auswärtssieg festigten die Lampertheimer den zweiten Tabellenplatz.
TTC-Spitzenspieler Eusebio Vos holte den einzigen Punkt gegen Oldenburg
So deutlich wie erwartet verlief die Partie in Oldenburg aber nicht. Im ersten Doppel kämpften sich im ersten Paarkreuz die Lampertheimer Timothy Falconnier und Alvaro Gainza gegen Yaroslav Zhumdenko/Bastian Meyer nach einem 0:2-Rückstand zurück und mussten ihr Spiel erst im fünften Entscheidungssatz knapp abgeben.
Während das zweite Doppel knapp, sowie das Einzel von Milo de Boer klar an den Ligafavoriten ging, holte Lampertheims Spitzenspieler Eusebio Vos gegen Philipp Floritz nach vier Sätzen den einzigen Punkt für den TTC.
„Auch wenn wir dieses Spiel verloren haben, war es knapper als erwartet. Schließlich haben wir mit Yaroslav Zhumdenko – immerhin ukrainischer Nationalspieler – gegen den besten Spieler in unserer Liga gespielt“, lobte Uwe von gen Hassend, Vorsitzender beim TTC Lampertheim, seine Mannschaft trotz der Niederlage.
„Für uns war es trotzdem ein schöner Abend in Oldenburg. Nach dem Spiel vor vielen Zuschauern waren wir noch auf dem Kramermarkt-Umzug“, sagte Van gen Hassend rückblickend.
Viel Zeit zum Feiern hatten die Lampertheimer aber nicht, denn bereits am nächsten Tag wurde es wieder eng. Beim TTC Altena stand die nächste Auswärtspartie an – am Ende setzten sich die Spargelstädter mit 6:1 durch und wurden ihrer Favoritenrolle gegen den Vorletzten der Dritten Bundesliga Nord gerecht.
Einfach war es aber nicht. „Insgesamt war das eine Zitterpartie. Allein die ersten vier Spiele gingen über zwei Stunden“, bemerkte van gen Hassend.
Lampertheim dreht das enge Duell mit Altena
Im ersten Paarkreuz lagen Eusebio Vos und Milo de Boer zurück, ehe die Lampertheimer in den letzten beiden Sätzen das Spiel noch drehen konnten. Im zweiten Doppel mussten Timothy Falconnier und Spielertrainer Alvaro Gainza den Punkt nach fünf Sätzen den Hausherren überlassen.
Auch in den Einzeln ging es eng zu. Vos und de Boer gewannen ihre Spiele im fünften Satz. Ein besonderes Lob bekam Spielertrainer Alvaro Gainza, der sich gegen Stefan Dimitrov in drei Sätzen durchsetzte. „Das war eine taktische Meisterleistung“, so van gen Hassend.
Dass die Lampertheimer ihren dritten Saisonsieg holten, erklärt van gen Hassend: „Wir hatten auch das Glück des Tüchtigen. Wir hätten statt mit 3:1 zu führen auch mit 0:4 zurückliegen können.“
Am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel an, dann empfängt der TTC den aktuellen Tabellenfünften TTS Borsum in der Sedan-Halle (ab 16.15 Uhr), bevor es in eine vierwöchige Pause geht.
Quelle: Südhessen Morgen

