TTC spielt wie aus einem Guss

Drittligist lässt Celle beim 6:0 keine Chance.

Der TTC 1957 Lampertheim hat in der Dritten Bundesliga Nord einen blitzsauberen Start in die neue Tischtennis-Saison hingelegt. Vor etwa 100 Zuschauern in der Lampertheimer Sedan-Halle besiegte die Mannschaft um Spielertrainer Alvaro Gainza den TuS Celle mit 6:0.

„Es ist ein wahrer Orkan durch die Sedan-Halle gefegt. Unsere Mannschaft hat in jeder Partie wie aus einem Guss gespielt. Ich hätte nie gedacht, dass es so gut laufen würde“, schwärmte Uwe van gen Hassend, erster Vorsitzender beim TTC Lampertheim, nach dem Kantersieg am Kerwe-Sonntag.

P1100314 Doppel Vos deBeur 900pxMilo de Boer und Eusebio Vos legten im Spitzendoppel den Grundstein zum Teamerfolg  

Im Doppel 1 setzte sich TTC-Neuzugang Eusebio Vos mit Milo de Boer gegen das Spitzendoppel seines Ex-Clubs, Deniz Aydin/Frederik Spreckelsen in vier Sätzen durch. Auch das zweite Doppel ließ nichts anbrennen: Norbert Tauler, der für Timothy Falconnier ins Team gerückt war, gewann mit Spielertrainer Alvaro Gainza mit 3:0 gegen Nishant Lebaka und Vincent Senkbeil.

„Eine 2:0-Führung nach den Doppeln ist im Tischtennis enorm wichtig. Sie gibt das nötige Selbstvertrauen für die Einzel. Dazu haben die Zuschauer trotz Kerwe für eine Top-Stimmung gesorgt“, freute sich Uwe van gen Hassend über den gelungenen Auftakt.

In den Einzeln lief es für die Lampertheimer ebenfalls perfekt. Eusebio Vos besiegte Vincent Senkblei deutlich in drei Sätzen und auch Norbert Tauler ließ Celles Spitzenspieler Nishant Lebaka beim 3:0 keine Chance.

2026 09 13 TTC1 Sieg Celle 900pxGroße Freude beim Team des TTC nach dem gelungenem Saisonauftakt

Das engste Einzel trug Milo de Boer gegen Frederik Spreckelsen aus. Im Entscheidungssatz hatte de Boer jedoch die besseren Nerven. Er siegte mit 11:7. Das vierte Einzel hatte Alvaro Gainza gegen Deniz Aydin bereits in drei Sätzen für sich entschieden, womit der 6:0-Kantersieg feststand.

Am Sonntag steht für den TTC Lampertheim die erste Auswärtsfahrt an. Es geht an den Niederrhein zum West-Aufsteiger TTC Waldniel. Unterschätzen dürfe man den Neuling der Dritten Bundesliga Nord nicht, so van gen Hassend: „Außerdem haben sie mit ihrem russischen Spitzenspieler Kirill Skachkov einen Spieler, der eigentlich das Format für die Erste Liga hat.“

Quelle: Südhessen Morgen

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