TTC-Team will Meistertitel

Klare Ansage vor Heimspiel gegen Füchse Berlin

Für den TTC Lampertheim spitzt sich der Kampf um die Meisterschaft in der 3. Tischtennis-Bundesliga Nord immer mehr zu. Union Velbert II gewann am vergangenen Samstag wenig überraschend mit 6:1 beim TTS Borsum. Der ärgste Verfolger des TTC liegt damit nur noch einen Punkt hinter dem Tabellenführer aus der Spargelstadt. Den TTC-Herren wiederum steht am Sonntag (13.45 Uhr, Sedanhalle) gegen Füchse Berlin das letzte Spiel vor dem Gipfeltreffen in Velbert am 11. April bevor.

Den Aufstieg im Blick: TTC mit Castro, Falconnier, de Boer und Gutierres (v.l.)
   

TTC-Vorsitzender Uwe van gen Hassend warnt eindringlich davor, den Drittletzten zu unterschätzen. „Berlin hatte sich vor der Saison viel vorgenommen. Mit Lennart Wehking haben die Füchse eine sehr starke Nummer eins. Auch das Doppel Wehking/Sebastian Borchardt ist sehr gut“, sagt er. Die Warnung dürfte jedoch mehr dem eigenen Vereinsumfeld gelten – und weniger der TTC-Mannschaft. „Die Mannschaft ist gut drauf. Die Jungs wollen Meister werden, egal, was danach kommt“, betont van gen Hassend vor dem vorletzten Saison-Heimspiel.

Vor allem Timothy Falconnier und Milo de Boer nutzten das jüngste spielfreie Wochenende in Liga drei für sich. Der lange verletzte Falconnier erreichte das Viertelfinale der Schweizer Meisterschaften und musste sich dort dem späteren Champion Elias Hardmeier geschlagen geben. Für De Boer war im Halbfinale der niederländischen Meisterschaften gegen Zweitliga-Ass Barry Berben Endstation. „Marc Gutierrez und Rogelio Castro haben wie gewohnt gut trainiert“, berichtet van gen Hassend.

Späte Aufstiegsentscheidung hält TTC Lampertheim auf

Was nach dieser Saison kommt, ist für den TTC noch nicht ganz abzusehen. Zu viel hängt vom späten Spitzenspiel bei Velbert II ab. Die Union-Reserve hat jetzt 13 Ligapartien am Stück gewonnen – und verfolgt das klare Ziel, anstelle der abgestiegenen ersten Mannschaft in die 2. Bundesliga aufzurücken. Ein Ausrutscher Velberts beim Dritten TTC Altena (20:10 Punkte) käme am Sonntag einer Entscheidung gleich. Dann läge Lampertheim zwei Punkte vor Union II und könnte sich sogar eine Niederlage im direkten Duell leisten. Dazu wird es jedoch wohl nicht kommen. „Altena wird wie erwartet ohne Yoan Velichkov an Position eins spielen, der zur neuen Saison nach Velbert wechseln wird“, erklärt van gen Hassend nicht ohne Murren. Den Lampertheimern hat Altena mit einem 5:5 in der Vorrunde den bisher einzigen Verlustpunkt zugefügt. Auch im Rückspiel (6:4) musste der Primus zittern.

Bis zur sportlichen Entscheidung kann der TTC seine Kaderplanung nicht entscheidend vorantreiben. Auf den Spitzenpositionen muss Lampertheim noch nachlegen. Castros Wechsel zu einem Zweitligisten steht schon länger fest. Gutierrez will seinen Verbleib vom Aufstieg abhängig machen. Nur mit de Boer und Falconnier kann van gen Hassend fix planen. Sollten die Spargelstädter den direkten Wiederaufstieg verpassen, rechnet der TTC-Chef indes damit, im kommenden Jahr keine Rolle mehr im Titelkampf zu spielen: „Mit Motor Falkensee und dem TTC Waldniel kommen zwei Regionalligisten hoch, die brutal viel Geld in ihre Teams buttern.“

Quelle: Südhessen Morgen

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