TTC will zum Rückrundenstart punkten

Tischtennisclub macht klare Ansage zu den sportlichen Ambitionen

Der Traum des TTC Lampertheim vom direkten Wiederaufstieg in die 2. Tischtennis-Bundesliga: An der sportlichen Entschlossenheit wird er nicht scheitern. „Unabhängig von unserer Entscheidung, ob wir für die zweite Liga melden oder nicht, wollen wir jedes Spiel gewinnen“, sagt TTC-Vorsitzender Uwe van gen Hassend vor dem Rückrundenstart gegen TuS Celle in der 3. Bundesliga Nord am Samstag (18.45 Uhr): „Auch Union Velbert II kann Punkte liegen lassen, auch wenn ich das bezweifle, weil die Mannschaft im Winter richtig gut gestellt wurde. Wir werden aber sicher nichts abschenken.“

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Timothy Falconnier kommt nach langer Spielpause immer besser in Fahrt
   

Nach der Herbstmeisterschaft mit 17:1 Punkten – Velbert II steht als ärgster Verfolger bei 16:2 Punkten – ist die Euphorie rund um die TTC-Herren größer denn je. Weil der Sechste Celle (10:10) am Sonntag bei Eintracht Frankfurt gastiert, müssen die Lampertheimer für ihr erstes Heimspiel 2026 auf einen Samstagabend ausweichen. Van gen Hassend hat jedoch keine Zweifel, dass die Sedanhalle voll sein wird. „Alle unsere anderen Mannschaften sind noch spielfrei und können bei uns zuschauen“, geht der TTC-Boss „wieder von einer ordentlichen Kulisse aus“.

Gegen Celle werden die Südhessen zum vorerst letzten Mal mit der Stammformation um Marc Gutierrez, Rogelio Castro, Timothy Falconnier und Milo de Boer antreten. Castro wird Ende Januar zu den panamerikanischen Meisterschaften reisen. Die Spiele beim TSV Schwarzenbek (31. Januar) und beim TTC Borsum (1. Februar) sowie die Heimpartie gegen Union Salzgitter (8. Februar) wird der Mexikaner verpassen. Für ihn springt der junge taiwanesische Winterzugang Wen-Che Lin Cheng ein. „Nach Salzgitter schauen wir, welche Spieler bleiben wollen“, berichtet van gen Hassend indes von ersten Anfragen: „Es gibt auch viele Spieler, die gerne mit uns zweite Liga spielen würden. Wir werden aber nicht bis zum Sanktnimmerleinstag warten können.“

Junge Spieler des TTC können noch mehr zeigen

Großes Steigerungspotenzial in den eigenen Reihen sieht der TTC-Chef in dieser Runde nicht mehr. Natürlich weiß er, dass Gutierrez, Castro und Co. angesichts ihres jungen Alters den nächsten Schritt machen dürften. Vor allem Falconnier, der von einer einjährigen Zwangspause zurückkam, sollte noch mehr aus sich herausholen können. „Timothy hat aber in der Vorrunde 8:3 im Einzel gespielt. Da geht nicht mehr so viel“, zieht van gen Hassend die Spielbilanzen heran: „Marc steht bei 9:5, Rogelio bei 11:3 und Milo bei 8:1 Siegen. Gutierrez/Castro stehen im Doppel 1 bei 8:0 Siegen. Höchstens im Doppel 2, wo Falconnier/de Boer 4:3 stehen, wäre noch was möglich.“

Gegen Celle will van gen Hassend deshalb „an den super Lauf anknüpfen, den wir vor der Pause hatten“. Doch einen Selbstläufer erwartet er nicht. „Ich war überrascht, dass Celle am Sonntag mit 2:6 gegen Altena verloren hat. Altena hat aber ein starkes Spitzenpaarkreuz, das haben auch wir beim 5:5 in der Vorrunde gesehen“, erinnert sich van gen Hassend: „Unser 6:3-Sieg in Celle war hart umkämpft. Mit dem chilenischen Nationalspieler Eusebio Vos und dem erfahrenen Deniz Aydin könnte es wieder spannend werden.“

Quelle: Südhessen Morgen

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